Wie schützt man Fenster vor Kindern?

Unabhängig davon, ob wir in einem einstöckigen Wohnblock oder einer Wohnung im Obergeschoss wohnen, wenn wir Kinder zu Hause haben, sollten wir die Fenster richtig sichern. Ein Sturz aus jeder Höhe kann für ein Kleinkind tragische Folgen haben. Welche Sicherheitsmaßnahmen minimieren das Risiko eines solchen Unfalls? Hier ist, was wir zur Auswahl haben.

 

Bester Fensterschutz

Zu den Sicherheitsmaßnahmen, die das Öffnen eines Fensters durch Kinder verhindern oder zumindest erschweren, gehören:

  1. Fenstergriff mit Schlüssel– nur das Drehen garantiert das Öffnen des Fensters. Der Schlüssel kann vor den Kindern versteckt werden.
  2. Fenstergriff mit Knopf– Diese Option ist weniger sicher als ein Griff mit einem Schlüssel – das Fenster öffnet sich, nachdem das Knopf gedrückt wird. Kleine Kinder werden dadurch sicherlich gestoppt, jedoch zu einem bestimmten Alter. Die älteren Kinder können sich einen solchen Verschluss leicht „ausarbeiten“.
  3. Sperren, die das Fensteröffnen begrenzen – ermöglichen das Kippen der Fensterflügel auf eine bestimmte Breite, die für Kinder sicher ist. Solche Sperren sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und können mit einem Schraubendreher oder einer Schraubmaschine selbst montiert werden.
  4. Moskitonetze – dies ist definitiv nicht die sicherste Option, kann aber eine zusätzliche Barriere gegen das Herausfallen bilden. Am besten eignet sich dafür ein Rahmen- oder Rollmoskitonetz (und schon gar kein selbstklebendes – es ist zu schlaff und nicht haltbar!). Ein Moskitonetz schützt das Haus zusätzlich vor eindringenden Insekten.

Vorsicht auf die Finger!

Wenn wir ein paar Jahre altes Kind zu Hause haben, ist es empfehlenswert, die Fensterschutzstopper zu besorgen, um zu verhindern, dass das Fenster zuschlägt und die Finger des Kindes einklemmen. Üblich haben sie die Form eines kleinen Kunststoff- oder Gummiblocks, der in die Scharniere eingesetzt werden muss.

 

Scheibe für besondere Aufgaben

Für bessere Sicherheit ist es auch empfehlenswert, im Kinderzimmer eine spezielle Anti- Einbruch-Scheibe zu montieren, das nach dem Schlagen mit einem Ball oder anderem Spielzeug nicht so leicht zerbricht (und selbst wenn es zerbricht, geht es nicht in viele Teile mit scharfen Kanten).

 

Richtige Raumaufteilung

Auch die richtige Möbeleinrichtung zu Hause trägt dazu bei, das Unfallrisiko zu minimieren. Zum Beispiel ist es besser, keine Couch oder Sessel in die Nähe der Fenster zu stellen, auf die das Kind leicht klettern kann. Vorsichtigere Eltern schützen die Fensterwände mit speziellen Zäunen oder angemessenem Deko, wodurch das Kletterrn auf die Fensterbank erschwert wird. Es ist eine besonders gute Lösung für ein Kinderzimmer.

 

Nicht nur Absicherungen…

Im Thema Sicherheit sind neben der Verwendung von Sperren oder Türklinken mit Schlüsseln auch die Bewusstheit und Gespräch enorm wichtig. So wie wir unsere Kleinkinder vor gefährlichen Werkzeugen, dem Sturz aus der Treppe oder der Gefahr, fremde Tiere zu streicheln, warnen, sollten wir mit ihnen darüber sprechen, dass sie Fenster nicht selbst öffnen sollten und dass das Lehnen aus dem Fenster tragisch enden kann.

Denken Sie daran, dass Kinder sehr schlau und lebhaft sind und wir nicht alle ihre Ideen ahnen können. Manchmal kann es zu einem Unfall kommen, wenn ein Kleinkind eine Minute lang ohne Aufsicht bleibt. Daher ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen, die Fenster vorher zu sichern und dem Kind zu erklären, warum es so wichtig ist, sie geschlossen zu lassen.